Was macht meine Filme grün?

Ethische Bank

filmgrün ist Kunde bei der GLS Bank. Dort kann ich selbst entscheiden, in welche Branche mein Geld fließt und so ökologisch und sozial nachhaltige Projekte unterstützen. Argumente gegen konventionelle Banken, listet das Online-Magazin Utopia.de hier auf.

Echter Ökostrom

Mein Produktionsbüro setzt bei der Stromversorgung auf 100% erneuerbare Energien von der naturstrom AG.  Und natürlich auf ausschaltbare Steckdosen und Geräte mit einem Eco-Modus.

Nachhaltiges Büro

Ich arbeite mit energieeffizienter Hardware und achte bei der Anschaffung neuen Equipments auf die Nachhaltigkeit in Bezug auf Herkunft, Langlebigkeit und Zertifizierungen wie Der blaue Engel. Gedruckt wird auf Recyclingpapier, bestellt bei memo und meine Möbel sind aus zweiter Hand.

Grünes Webhosting

Diese Webseite wird über die manitu GmbH gehostet. Der Betreiber bezieht seine Energie für Rechenzentrum und Büros ausschließlich mit Strom aus zu 100% regenerativen Energiequellen.

Umweltfreundliche Mobilität

filmgrün ist ein Berliner Unternehmen. Für regionale Aufträge bin ich mit Fahrrad und dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs. Deutschlandweit reise ich umweltfreundlich mit der Bahn sowie ressourcenschonend mit Fernbussen. Sollte mein Equipment die Kapazitäten des ÖPNV erschöpfen, nutze ich Carsharing-Dienste.

Reduzierte Technik

So viel wie nötig, so wenig wie möglich – das gilt für den Besitz meines Equipments. Vor Ort stehen die wichtigsten Arbeitsinstrumente zur Verfügung, den Rest leihe ich bei Bedarf. Deine Anrufe erreichen mich auf dem Fairphone, das wie alle anderen meiner Geräte in seinen Einzelteilen reparabel ist.

Starke Vernetzung

filmgrün ist Mitglied beim Verband dasselbe in grün e.V. – Verband der nachhaltigen Unternehmen.  Gemeinsam mit anderen Mitgliedern tausche ich mich regelmäßig  über nachhaltiges Unternehmertum aus.  Als Startnext Professional berate ich Crowdfunding-Projekte, die mit ihren kreativen und nachhaltigen Ideen unsere Gesellschaft bereichern.

Gleichstellungsklausel

In meiner Tätigkeit als Unternehmerin und Auftragnehmerin sowie im Privaten folge ich dem Prinzip der Gleichstellungsklausel: „Es ist meine Überzeugung, dass alle Menschen gleich sind und einen Anspruch darauf haben gleich behandelt zu werden. Alle meine Mitarbeiter, Kunden und Mitmenschen sollen die gleiche Wertschätzung erfahren – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.“ (Quelle: dasselbe in grün e.V.)

Nachhaltigkeit in der Filmindustrie

Welchen Beitrag die deutsche Filmindustrie zum Klimawandel leistet, ist derzeit noch nicht erhoben. Der Year Three Report February 2015 (albert.org) erlaubt jedoch einen Einblick in den CO2-Verbrauch der britischen TV-Industrie:

 

1 Fernsehstunde entspricht

kwH Stromverbrauch in den Fernsehstudios
Köpfe auf Hotelbetten
km Flugzeugreisen
Liter Dieselkraftstoffverbrauch

Gute Zeichen

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Die Film Comission Hamburg Schleswig-Holstein (FCHSH) zertifiziert nationale und internationale Filmproduktionen für einen nachweislich umweltbewussten Dreh am Standort mit dem Grünen Drehpass. Rund um das Gütesiegel gibt die FCHSH wertvolle Handlungsempfehlungen, wie der Energieverbrauch am Set reduziert und Müll vermieden werden kann. Eine Produktion, die laut Siegel diesbezüglich gute Arbeit leistet ist »Der Tatortreiniger«.

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albert ist eine britische Organisation, die als CO2-Rechner für Filmproduktion ihren Anfang nahm und heute Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit in der Filmbranche anspricht – und Antworten aufzeigt: Mittels BAFTA albert Konsortium werden kostenfrei Informationen, Instrumente und Beratung zur Verfügung gestellt.

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Seit 2009 hilft die französische Initiative Ecoprod Filmproduktionen mit Fact Sheets, Zeugnissen und Fallbeispielen, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Die Prämisse: Die nachhaltige Entwicklung und Umsetzung eines Films muss ohne künstlerische Kompromisse oder eine Schmälerung des Produktionswerts gegenüber den Industrie-Profis machbar sein.

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Seit 2012 vernetzt das niederländische Green Film Making Project Produktionsfirmen, nachhaltige Unternehmen, Filmschulen und führenden Institute in der Filmbranche. Gemeinsam mit Herstellern und Lieferanten werden Lösungen gesucht und Vereinbarungen getroffen, um die Zusammenarbeit mit Filmprojekten zu erleichtern. So wird nach nachhaltigen Alternativen für die Beleuchtung gesucht, für die Abfallverarbeitung, den Transport und die Verpflegung. Ihr Wissen teilt die Initiative hier.